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Henning von Tresckow


1901

wird Henning von Tresckow am 10. Januar in Magdeburg als Sohn eines preußischen Offiziers und streng protestantischen Gutsbesitzers geboren

1917/18

nimmt Henning von Tresckow nach seinem Notabitur als Freiwilliger am Ersten Weltkrieg teil, anschließend macht er eine Lehre als Bankkaufmann

1926

tritt er, mit Fürsprache des Reichspräsidenten Paul von Hindenburg, wieder in die Reichswehr ein

1933

begrüßt er zunächst den Aufstieg der Nationalsozialisten, geht aber mit der Zeit auf Distanz zum nationalsozialistischen Regime

1938

wird er nach den Novemberpogromen zum Regimegegner

1939

dient er als Generalsstabsoffizier, lehnt aber den Zweiten Weltkrieg ab und wird zum entschiedenen Gegner Hitlers

1941/1942

avancierte er zu einem der maßgeblichen Verschwörer des militärischen Widerstandes und versucht vergeblich, hohe Befehlshaber für einen Putsch zu gewinnen

1943

gemeinsam mit dem Grafen von Stauffenberg beginnt er die Ausarbeitung von Umsturzplänen, die schließlich zum 20. Juli 1944 hinführten. Beide waren moralisch empört über die deutschen Kriegsverbrechen und Massenmorde, zudem war ihr Widerstand begründet im gefährdeten Ansehen des Militärs und in der drohenden militärischen Niederlage

1944

wird er zum Generalmajor befördert, drängt nach der Landung der Allierten zum Attentat, nach dessen Scheitern am 20. Juli 1944 begeht er am Folgetag bei Ostrow/Rußland Selbstmord


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Stand vom: 16.08.18


http://www.einsatz.bundeswehr.de/portal/poc/einsatzbw?uri=ci%3Abw.bwde_einsatzbw.einsfuekdobw.hvt.biographie