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Das Einsatzführungskommando der Bundeswehr

Das Einsatzführungskommando der Bundeswehr führt als operative Führungsebene grundsätzlich alle Einsätze der Bundeswehr im Ausland.

Führung aus einer Hand - Einsatzführungskommando der Bundeswehr

Führung aus einer Hand (Quelle: Bundeswehr/Steffen Kascheike)Größere Abbildung anzeigen

Mit der Aufstellung des Einsatzführungskommandos wurde Mitte 2001 das zentrale Element der grundlegenden Erneuerung der Bundeswehr durch den Bundesminister der Verteidigung geschaffen. Der Zuschnitt entspricht den veränderten Sicherheits- und militärpolitischen Erfordernissen.

Alle Einsätze deutscher Streitkräfte - ob im nationalen oder multinationalen Rahmen - werden grundsätzlich vom Einsatzführungskommando in der Henning-von-Tresckow-Kaserne in Geltow bei Potsdam geplant und geführt. Es ist damit die operative Führungsebene der Bundeswehr und gibt als einzige Dienststelle nationale Weisungen an die Führer der Kontingente in den Einsatzgebieten. Diese erhalten ihre Aufträge in der Regel von multinationalen Hauptquartieren. Das Einsatzführungskommando stellt sicher, dass der Einsatz deutscher Kräfte mandatskonform erfolgt und die Rechtsnormen der Bundesrepublik Deutschland nicht verletzt. Der Befehlshaber des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr trägt gegenüber dem Generalinspekteur der Bundeswehr die Verantwortung für die Führung der ihm unterstellten Einsatzkräfte.

Nur wenige Wochen nach seiner Aufstellung am 1. Juli 2001 wurde das Einsatzführungskommando im Zuge der Terroranschlägen des 11. Septembers vor seine erste große Herausforderung gestellt. Im Rahmen des internationalen Kampfes gegen den Terrorismus (Operation ENDURING FREEDOM) und der International Security Assistance Force (ISAF), der internationalen Schutztruppe für Afghanistan, wurde dem Kommando die Führung der deutschen Kontingente übertragen. An Einsätzen der Bundeswehr - von der Katastrophenhilfe bis zu Frieden erhaltenden oder auch Frieden schaffenden Maßnahmen - sind in der Regel alle Organisationsbereiche der Streitkräfte beteiligt. Das heißt: Soldaten und zivile Mitarbeiter aus Heer, Luftwaffe und Marine, aus dem zentralen Sanitätsdienst und der Wehrverwaltung sowie Rechtsberater arbeiten in den zehn teilstreitkräfteübergreifenden Abteilungen des Kommandos zusammen.

Fachwissen und Berufserfahrung der Soldaten und Mitarbeiter aus zahlreichen Einsätzen versetzen das Kommando in die Lage, Einsatzkräfte im nationalen und multinationalen Rahmen professionell zu führen.

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Stand vom: 04.12.13


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