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Eine Erkundungstour durch unser Sonnensystem

Bruchsal, 17.02.2018.

„Nehmen Sie Platz und begeben Sie sich auf eine spannende und fantastische Reise in die unergründliche Welt unseres Sonnensystems.“ Für eine Stunde tauchte das Familienbetreuungszentrum Bruchsal mit seinen 60 Angehörigen im Planetarium in Stuttgart in die Weiten der mannigfaltigen Himmelskörper ein.

FBZ mit seinen Angehörigen vor dem Planetarium in Stuttgart (Quelle: Bundeswehr/Thomas Räffle)Größere Abbildung anzeigen

Bis zum 19. Jahrhundert bezeichnete „Planetarium“ ein Gerät zur Veranschaulichung des Planetenlaufes. Heute bekannt als wissenschaftliches Gebäude, steht das pyramidenförmige Planetarium im mittleren Schlossgarten in Stuttgart. Es zählt zur internationalen Spitzengruppe der Planetarien und feierte im April 2017 sein
40-jähriges Jubiläum

Das Herzstück – das Universarium IX von ZEISS mit einer spektakulären Vorführung (Quelle: Bundeswehr/Thomas Räffle)Größere Abbildung anzeigen

Das Herzstück des Planetariums ist das Universarium IX der Firma Carl Zeiss AG. Die neue digitale 360° Fulldome-Projektionsanlage, genannt Starball, mit ihren neun Hochkontrastprojektoren wird auf Grundlage astronomischer Algorithmen gemeinsam gesteuert. Daher wird diese Art Planetarium auch Projektionsplanetarium genannt. Mit Faseroptiken werden Sternenbilder und dynamische Objekte an die Innenfläche der halbkugelförmigen Kuppel projiziert und übertreffen alle bisher existierenden digitalen Sternenfelder. Diese einzigartige opto-elektronische Technologie ermöglicht Flüge durch die Tiefen des Weltalles und veranschaulicht naturgetreu die Geschehnisse des Universums

Auf ins Universum

Mit einem Begrüßungskaffee startete der Samstagmorgen für die Angehörigen im Familienbetreuungszentrum in Bruchsal. Im Anschluss ging es mit zwei Bussen Richtung Stuttgart. Begleitet wurde die Hinreise zum Planetarium mit einem Vortrag über die Aufgaben der Familienbetreuungsorgansiation und des Familienbetreuungszentrums, sowie der Lagevortrag über aktuelle Geschehnisse in den Einsatzländern durch den Leiter Oberstabsfeldwebel Räffle und seinem Stellvertreter Hauptfeldwebel Wolf.

Das liebenswert sprechende Astronomiebuch (Quelle: Planetarium Stuttgart/Planetarium Stuttgart)Größere Abbildung anzeigen

Das Geheimnis der Papierrakete

Drei Dinge gehören zusammen, um sich auf eine phantastische Reise durch das Sonnensystem zu begeben: eine Papprakete, ein hilfreiches Astronomiebuch und eine Portion Phantasie. Die Rakete ist schnell aus einem Karton zusammengebaut. Nun fehlen noch Helme, Ballons mit Frischluft, ein selbst gebastelter Boardcomputer und das Astronomiebuch aus der Bibliothek. Nachdem die Ausstattung komplett ist, kann die Abenteuerreise mit den Geschwistern Tim und Nina beginnen.

Mit den Familien im Gepäck stieg die Rakete immer höher und höher. Bei der Betrachtung unseres blauen Planeten aus der Ferne, ertönte aus allen Richtungen ein „Ohhh“ und „Ahhh“. Auf dem Weg zu den anderen Himmelskörpern erklärte das Astronomiebuch die zwei Arten von Planeten. Zum einen die Zwergplaneten (Gesteinsplaneten), sowie die Gas-Giganten (Gasplaneten).

Die Reise führte die kleine Papierrakete zuerst am Mond mit seinen vielen Kratern und der Sonne vorbei.  Der nächstgelegene Planet zur Sonne ist der Merkur. Er benötigt nur 88 Tage, um die Sonne zu umkreisen. Mit seiner glühend heißen Oberfläche drohte er fast die Rakete zu verbrennen, aber das schlaue Astronomiebuch steuerte sie aus der Gefahrenzone heraus, über die Venus zu den Tälern des Mars. Hier landete die Rakete und betrachtete die rote Eiswüste mit ihren Sandstürmen.

Ein rasanter Flug - Mit der Papierrakete auf dem Weg zum Saturn (Quelle: Planetarium Stuttgart/Planetarium Stuttgart)Größere Abbildung anzeigen

Nach den vier Zwergplaneten führte die Expedition zu den Gasriesen. Die Rakete flog über Wolkentürme auf Jupiter, durch die aus Eis- und Gesteinsbrocken bestehenden Ringe des Saturns, zu Uranus und Neptun. Diese sind die kleinsten und äußersten Planeten des Sonnensystems.

Nach einer abenteuerlichen Reise traten die Familienangehörigen mit Tim, Nina und dem Astronomiebuch die Rückreise zur Erde an. Mit dem Merkspruch für die Anordnung der Planeten: „Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unseren Nachthimmel.“ – stellvertretend für die Planeten: Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus Neptun, endete die lehrreiche Vorstellung, welche nicht nur Kinderaugen zum Leuchten brachte, sondern auch Erwachsene beeindruckte.

Gemütliches Beisammensein mit den Angehörigen (Quelle: Bundeswehr/Robert Wolf)Größere Abbildung anzeigen

Frühlingssterne über Stuttgart

Im Anschluss verzauberte der Sternenhimmel über Stuttgart mit seinen Sternbildern  die Angehörigen und bildete einen ausgleichenden Kontrast zu der mitreißenden Fantasiereise. Zu sehen waren unter anderem das Sternenbild des Löwen, des Skorpions oder des großen Wagens. Neben dem Stuttgarter Sternenhimmel beeindruckte noch das Firmament anderer Weltgegenden und nahm die Familien mit in einer virtuellen Exkursion bis zur südlichen Erdhalbkugel. Im Anschluss hatten alle noch etwas freie Zeit bis zur Rückfahrt. Die Familien konnten nach Herzenslust in der Königsstraße schlendern, einkaufen oder sich beim gemütlichen Beisammensein in einem Café, austauschen und näher kennenlernen. Trotz des nasskalten Wetters herrschte reges Treiben in der Stuttgarter Innenstadt.


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Stand vom: 02.03.18 | Autor: FBZ Bruchsal


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