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Der Nikolaus hat viel zu tun

Bad Reichenhall, 06.12.2017.

Auch das Familienbetreuungszentrum (FBZ) Bad Reichenhall wollte den Nikolaus am 06. Dezember bei seiner Veranstaltung haben. Er kam auch, aber nicht allein, sondern wurde vom Kramperl und Engelchen begleitet. Das Warten auf Geschenke ist für Kinder immer eine große Herausforderung. Das Familienbetreuungszentrum weiß das auch und so lud man zur Nikolausveranstaltung genügend Erzieherinnen ein, die mit den mehr als 30 Kindern aller Altersklassen durch Spielen und Basteln die Zeit überbrückte.

Das Kramperl war auch ganz artig (Quelle: Bundeswehr/Theresa Fernsebner)Größere Abbildung anzeigen

Für die Kinder ist der Nikolausbesuch sicherlich die Hauptattraktion des Nachmittags. Dieser hatte sich aber erst für den frühen Abend angekündigt. Die Zeit des Wartens nutzten die Erzieherinnen, um neben Spielen und Basteln noch ein Weihnachtsständchen für den hohen Besuch einzustudieren. Da wollten die Kinder natürlich ihr Bestes geben. Dennoch hatten Sie alle Hände voll zu tun, denn je näher der Nikolausbesuch rückte, desto aufgeregter waren die Kleinen.

So lässt sich die Zeit bis zur Ankunft des Nikolaus gut verbringen (Quelle: Bundeswehr/Theresa Fernsebner)Größere Abbildung anzeigen

Eine Mutter im Einsatz

Bei den Erwachsenen hielt sich die Aufregung eher in Grenzen. Aber spannend wurde die Zeit bis zur Ankunft des Nikolaus dennoch. Das Familienbetreuungszentrum Bad Reichenhall konnte Frau Oberstabsarzt Beatrix Becker für einen Vortrag über ihre Erfahrungen aus dem letzten Auslandseinsatz gewinnen. Welche besonderen Belastungen hat sie im Einsatz ertragen müssen? Hat sich das Verhältnis zur eigenen Familie verändert und wie hat sie diese Herausforderungen gemeistert?

Dies alles aus Sicht einer Soldatin, die gleichzeitig auch Ehefrau und Mutter eines Kleinkinds ist, zu erfahren, war auch für alle anwesenden Angehörigen der Einsatzsoldaten mal was ganz anderes. Noch dazu, weil Familie Becker am Standort kein großes eigenes Netzwerk hat aufbauen können. So meinte dann auch Frau R., Ehefrau eines Offiziers im Einsatz: “Das ist schon beeindruckend, wie sie das alles geschafft hat. Aber vor allem verdient ihr Ehemann Respekt, der sich neben seinem Job auch um das Kind kümmern musste.“ Deutlicher kann man gar nicht herausstellen, dass alle in einem Boot sitzen.

Oberstabsarzt Becker über ihre Einsatzerfahrungen und Problemchen zu Hause (Quelle: Bundeswehr/Theresa Fernsebner)Größere Abbildung anzeigen

Es weihnachtet sehr

Vor dem Christbaum im Unteroffizierheim hatten sich alle Kinder versammelt, um der Weihnachtsgeschichte der evangelischen Militärpfarrerin zu lauschen. „Da kommt er, da kommt er!“ rief plötzlich die 5-jährige Leonie. Gemeint war wohl der Nikolaus, doch hören konnte man nur das Glockengeläut des Kramperl. Kurz darauf betrat der finstere Gesell mit lautem Geläut und schauriger Kluft den weihnachtlich geschmückten Saal. Es wurde mucksmäuschenstill und einige der Kinder versteckten sich hinter Mama oder Papa. Doch als hinter dem Kramperl das weiß gekleidete Engelchen und der heilige Nikolaus zum Vorschein kam, war die Angst weg. Dafür wurde die Aufregung größer, kamen doch noch zwei Gestalten herein. Der Nikolaus hatte kurzerhand den Leiter und den stellvertretenden Leiter des Familienbetreuungszentrum zu seinen Knechten gemacht. Er ließ diese die großen Körbe ins Unteroffizierheim tragen, in denen offensichtlich die vielen Geschenke sein mussten.

Sorgten für Ruhe und Spannung. Kramperl, Engelchen und Nikolaus (Quelle: Bundeswehr/Theresa Fernsebner)Größere Abbildung anzeigen

Geschenke, Geschenke

Nachdem die Kinder die Fragen des Nikolaus, ob sie denn immer lieb und artig waren, zufriedenstellend beantwortet hatten, ging es ans Verteilen der Geschenke. Mittlerweile hatten die Kinder auch zum Kramperl einigermaßen Vertrauen gefasst, so dass manche sich sogar mit ihm fotografieren ließen. Aber natürlich nur im Beisein von Mama oder Papa.

Nicht alle Anwesenden wollten auf das Foto. Die Furcht vor dem Kramperl war zu wohl zu groß. (Quelle: Bundeswehr/Theresa Fernsebner)Größere Abbildung anzeigen

Nach einem Weihnachtslied der Kinder für den Nikolaus, dem abschließenden gemeinsamen Vaterunser und den besten Wünschen für seine noch sehr anstrengende Reise, verließen der Nikolaus und seine Gefährten das Unteroffizierheim. Ruhe kehrte ein. Jetzt machte sich auch der Magen bemerkbar und die Küche des Unteroffizierheims hatte wieder ordentlich zu tun. Glücklich  und zufrieden verließen die Familien nach und nach die Veranstaltung.


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Stand vom: 23.01.18 | Autor: Volker Pietrek


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