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St. Bartholomä und das Geheimnis der Mankei

St.Bartholomä, 23.09.2017.

Bei herrlichem Sonnenschein ging es mit dem Familienbetreuungszentrum (FBZ) Bad Reichenhall und Landrat Georg Grabner an den Königssee. Die Angehörigen wurden per Schiff nach St. Bartholomä gefahren und durften dort etwas mehr über das einzige alpine Naturschutzgebiet in Deutschland lernen.

rund 70 Angehörige folgten der Einladung des FBZGrößere Abbildung anzeigen

Nach anfänglichem Nebel erstrahlte der Himmel im bayrisch-kaiserlichen blau, als die Angehörigen den Parkplatz am Königssee erreichten. Von dort ging es mit dem Elektroboot nach St. Bartholomä, einer Wallfahrtskapelle am Westufer des Königssees. Schickt jemand eine Ansichtskarte vom Königssee, so ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die berühmte Kapelle St. Bartholomä darauf zu sehen. Der Königssee übrigens gilt hinsichtlich der Wasserqualität als einer der saubersten Seen Deutschlands. Sicherlich auch, weil auf ihm bereits seit 1909 die Schifffahrt elektrisch betrieben wird. St. Bartholomä ist nur über den Königssee mit dem Schiff oder über lange hochalpine Wanderwege und Klettersteige zu erreichen. Ebenso ist die Kapelle das Ziel der Almer Wallfahrt, der ältesten Gebirgswallfahrt Europas. Ganz besonders sehenswert ist der jährliche Almabtrieb, wenn die Kühe der hochgelegenen Almen mit den Elektroschiffen vom Westufer zurück ans Südufer transportiert werden.

Kindergesang hallte durch St. Bartholomä Größere Abbildung anzeigen

Nach einer kurzen Begrüßung durch Oberstabsfeldwebel Volker Pietrek und Landrat Georg Grabner begann der Tag in der Kapelle St. Bartholomä mit einer Andacht der evangelischen Militärpfarrerin der Standorte Bad Reichenhall und Bischofswiesen, Frau Dr. Claudia Konoppa. Nicht nur den Kindern machte der Besuch an einem so besonderen Ort viel Freude. Die evangelische Militärpfarrerin legte den Schwerpunkt auf die verschiedenen Wege, die wir in unserem Leben gehen. Sie lud die Angehörigen ein, auf einem ausgeschnittenen Herzen aus Pappe ihre Lieben festzuhalten, die einsatzbedingt zurzeit einen anderen Weg gehen müssen.

Frische Luft macht hungrig!

besonders die Kinder verewigten mit viel Geduld ihre Lieben Größere Abbildung anzeigen

Im Anschluss an die Andacht lud Landrat Georg Grabner die Angehörigen zum Mittagessen ein. Er begleitete die gesamte Veranstaltung und war für jedes Gespräch und jede Frage der Teilnehmer offen. Dabei wurde einmal mehr deutlich, wie sehr die Bundeswehrfamilien aus dem Berchtesgadener Land mit dem Landkreis verwoben sind und geschätzt werden. Für Landrat Grabner sind Bundeswehr und das Berchtesgadener Land eine Selbstverständlichkeit.

Unterwegs im Nationalpark

Landrat Georg Grabner ließ es sich nicht nehmen mit allen Teilnehmern ins Gespräch zu kommenGrößere Abbildung anzeigen

Nach dem Mittagessen wurden die Angehörigen von den Rangern des Nationalparks in die Geheimnisse von Gams, Murmeltier und Co. eingeweiht. „Nur was man kennt, das schätzt und schützt man.“ erklärte Rangerin Michaela Mandlich. „Unser Otto Ahnungslos zeigt euch, was im Nationalpark nicht erlaubt ist.“ mit diesen Worten hielt Michaela Karten hoch, auf denen eine Zeichentrickfigur zu sehen war, die alles machte, was im Nationalpark nicht erlaubt ist. So lernten die Kinder spielerisch, wie man sich im Nationalpark verhalten soll. Beim anschließenden Spiel stand das Murmeltier im Focus. Alle Kinder durften, mit Duftölen bestäubt, wie die „Mankei“ nur durch riechen, ihre Familie suchen und erkennen. Nun ist auch dieses mundartliche Geheimnis gelüftet; das geheimnisvolle „Mankei“ ist ein gewöhnliches Murmeltier.

Es gab viel Neues über den Nationalpark zu lernenGrößere Abbildung anzeigen

So eine Wanderung durch den Nationalpark macht auch nach dem Mittagessen nochmal hungrig und durstig. Ebenso erging es auch Landrat Grabner und so lud er kurzerhand alle Angehörigen nochmals ein. Bei Kaffee, Kuchen und Eis konnten die Angehörigen den eindrucksvollen Tag ganz nach ihren Wünschen ausklingen lassen. Zum Ende des Tages hin ging es dann wieder mit dem Elektroschiff zurück zum Ausgangspunkt. Das Familienbetreuungszentrum Bad Reichenhall bedankt sich ausdrücklich bei Herrn Landrat Georg Grabner für seine Unterstützung.


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Stand vom: 12.12.17 | Autor: Ulrike Gansauge


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