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Spannende Reise ins anno dazumal der Oberpfalz

Kümmersbruck, Neusath - Perschen, 24.09.2017.

Eine Reise in die Vergangenheit erlebten die Familienangehörigen mit dem Familienbetreuungszentrum Kümmersbruck. Nach Begrüßung und Vortrag ging es diesmal ins Freilandmuseum Neusath-Perschen. Dieses zeigt das Leben und Wohnen der Menschen in der Oberpfalz der vergangenen Jahrhunderte. Original Oberpfälzer Anwesen wurden hier liebevoll wieder aufgebaut um der nächsten Generation zu zeigen, wie das Leben anno dazumal stattfand. Ob Originalstube, Spinnen, Dreschen, kratziger Bettbezug oder Klohäusl - wir können nun nachempfinden wie es wirklich war.

Ländlich-bäuerliches Leben früherer Zeit:

Mit zwei Pferdestärken unterwegs Größere Abbildung anzeigen

Viel zu entdecken gibt es auf dem Gelände des Museums. Beispielsweise ein Pferdegespann, das mit dem Wagen des Fuhrwerks nicht nur Stroh und Heu sondern auch auf Wunsch einige abenteuerlustige Kinder transportiert.

Oberpfälzer Bauernstube mit Herrgottswinkel:

Ein Herrgottswinkel war in jedem Oberpfälzer Haus anzutreffen. „Bei uns zu Hause wurde vor und nach jeder Mahlzeit ein Gebet gesprochen.“ Berichtet uns ein Urgestein aus seiner Kindheit.

Romantisch und wild – der Bauerngarten:

Bauerngarten – früher unersetzlich um Oberpfälzer Schmankerl zu bereitenGrößere Abbildung anzeigen

Heute: Ein Fest der Sinne - Duft trifft Ruhe-Oase. Früher: Überlebenswichtig für Selbstversorger. Die Bäuerinnen bauten Karotten, Kartoffeln, allerlei Kräuter, Salat und vieles mehr an, um daraus köstliche Oberpfälzer Schmankerl und die unterschiedlichsten Heilmittel herzu- stellen.

Ein Päuschen in Ehren:

Ein Päuschen muss seinGrößere Abbildung anzeigen

Eine Hausbank war vor jedem Bauernhaus eine Selbstverständlichkeit um sich nach der harten Arbeit etwas auszuruhen.

Auch eine Pausenmöglichkeit:

Auch ein wichtiger Ort, „Das Häuschen“, versteckt hinter jedem Haus.

Gänsegeschnatter:

Wichtige Dinge schnattern uns die Gänse.Größere Abbildung anzeigen

Sie mögen zerdrückte Kartoffeln, natürlich aus eigener Produktion, Schrot, Körner und im Sommer frisches Gras und Schnecken, das alles erfahren wir beim Gänsestelldichein.

Wirtshausgeschnatter:

Obatzter und Bauernseufzer – uns schmecktsGrößere Abbildung anzeigen

Im Biergarten des Wirtshauses ist es sehr gemütlich. Unter der alten Linde lassen wir uns Kartoffelsuppe, Bauernseufzer und Käsebrot schmecken. Bei unterhaltsamen Gesprächsrunden mit interessierten Angehörigen unserer Soldatinnen und Soldaten verflog die Zeit wie im Flug.

Dreschen:

Dreschen, nur was für „Echte Kerle“Größere Abbildung anzeigen

Das reife Getreide wird hier weiterverarbeitet. Das Dreschen, bei dem zuerst das Stroh und danach die Spreu vom Korn getrennt werden, nahm viel Zeit und Muskelkraft in Anspruch.

Zurück im Heute:

Viel gesehen - wir wissen jetzt wie schwer das Leben früher warGrößere Abbildung anzeigen

„Was für ein schöner Nachmittag.“,
„Wir wissen jetzt, wie schwer das Leben früher war.“,
„Schade, dass die Menschen von früher ihre alten Häuser nicht sehen können.“,
„Es gab ja keine Maschinen, alles Muskelkraft.“,
äußerten unsere Gäste beeindruckt.


Es war ein interessanter und unbeschwerter Nachmittag mit den Angehörigen der Soldatinnen und Soldaten im Einsatz. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen.


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Stand vom: 12.12.17 | Autor: Familienbetreuungszentrum Kümmersbruck


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