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Auf den Spuren der märkischen Wölfe

Storkow, 14.10.2017.

Zu einem besonderen Waldspaziergang am Nachmittag hat das Familienbetreuungszentrum (FBZ) Storkow seine Besucher auf den Standortübungsplatz geladen. Begleitet von Förstern der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben befanden sich die Gäste auf ihrer Spuren- und Pilzsuche in guten Händen.  Den Vormittag gestaltete Oberstleutnant der Reserve Matthias Hofmann mit einem Vortrag unter dem Motto „Libyen – Diktatur, Revolution, Bürgerkrieg und Flüchtlingskatastrophe“.

Am Morgen begrüßte Oberstabsfeldwebel Markus Kiedels, Leiter des FBZ Storkow, die Angehörigen von Soldatinnen und Soldaten im Einsatz in der Kurmark-Kaserne. Im Rahmen der Veranstaltung dankte er dem scheidenden Standortältesten und Kommandeur des Informationstechnikbataillons 381 (ITBtl 381), Oberstleutnant Thorsten Niemann, für die gute Zusammenarbeit und Unterstützung des Familienbetreuungszentrums.

Für ihre 10-jährige ehrenamtliche Unterstützung des Familienbetreuungszentrums, dankte Oberstleutnant i. G. Stefan Potschka vom Landeskommando Brandenburg, Frau Christina Gericke, und überreichte ihr eine Ehrenurkunde.

Den weiteren Vormittag füllte der Orientalist und Historiker Oberstleuntant der Reserve Matthias Hofmann mit seinem interessanten, teils kritischen Vortrag zur Thematik „Libyen - Diktatur, Revolution, Bürgerkrieg und Flüchtlingskatastrophe“. Dabei gelang es ihm, den Bogen zu den aktuellen Einsätzen auf dem afrikanischen Kontinent zu spannen. Im Anschluß informierte Oberstabsfeldwebel Markus Kiedels die Anwesenden zur Lage in ausgewählten Einsatzgebieten. Die mitgereisten Kinder konnten während dessen Tischtennis und Kicker spielen.

Die Angehörigen lassen sich die Funktion des Checkpoints erläutern.
Achtung Kontrolle: Angehörige bei einem Checkpoint. (Quelle: Bundeswehr/Esther Spieß)

Noch vor dem Mittagessen lernten die Anwesenden eine Station der Einsatzvorausbildung näher kennen. Oberstleutnant Thorsten Niemann und Oberstabsfeldwebel Markus Kiedels erklärten ihren Gästen die Funktion eines Checkpoints, der für Ausbildungszwecke auf dem Standortübungsplatz aufgebaut wurde.

Die Feldköche des ITBtl 381 warteten schon mit Leckerem vom Grill und anderen Köstlichkeiten auf die Angehörigen. Dabei tauschten sie sich über das bisher Gehörte aus. Zum Ende der Mittagspause versteigerten Mitarbeiter des FBZ Kürbisse zu Dekorationszwecken und gaben die Einnahmen in die Sammelbüchse des Bundeswehr-Sozialwerkes.

Angehörige erwerben einen Dekorationskürbis.
Kürbis kaufen für einen guten Zweck. (Quelle: Bundeswehr/Esther Spieß)Größere Abbildung anzeigen

Mit einem kurzen Vortrag und Videos über die Rückkehr des Wolfes, auf dem Gelände des Standortübungsplatzes, stimmten die Förster Uwe Wels und Frank Peters die Gäste auf den anstehenden Waldspaziergang ein. Unter dem Motto „Auf den Spuren der Wölfe“ ging es rund um den kleinen Griesensee. Die beiden Mitarbeiter des Bundesforstes führten die Gruppen sicher über den Standortübungsplatz. Sie gaben Hinweise und Antworten zu Fragen über die Fauna und Flora auf dem Standortübungsplatz sowie die angrenzenden Brandenburger Seen und Wälder. Die Berichte zu den Wölfen in dieser Gegend fanden aufmerksame Zuhörer. Großes Interesse bestand auch an den vielfältigen Spuren im märkischen Sand und auf den installierten Wildüberwachungskameras.

Viele nutzten die Gelegenheit, ihre mitgebrachten Körbe mit Pilzen zu füllen. „Eine schöne Veranstaltung, informativ und aktiv an frischer Luft.“, so Frau W.


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Stand vom: 16.01.18 | Autor: Peter Hoppe, Dirk Vogt


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