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Wie Drache 379 gezähmt wurde.

Lindenberg, 18.11.2017.

Die Familienangehörigen des FBZ Storkow am Windenhaus. (Quelle: Bundeswehr/Peter Hoppe)Größere Abbildung anzeigen

Drache 379 hat ausgedient und ist als Nachbau in der Sammlung des Wettermuseums Lindenberg zu sehen. Am 18. November 2017 besuchte das Familienbetreuungszentrums  (FBZ) Storkow mit circa 40 Gästen das Museum in der Nähe von Beeskow. Den Vormittag verbrachten die Eltern und Großeltern mit einem Rundgang durch den Innen- und Außenbereich des Museums. Die mitgereisten Kinder erfuhren beim Basteln eines solargetriebenes Bootes, wie man sich klimaschonend fortbewegen kann.

Der Klimazaun – Wetterdaten aus vielen Jahrzehnten zeigen: Es wird wärmer. (Quelle: Bundeswehr/Peter Hoppe)Größere Abbildung anzeigen

Gemeinsam ging es auf den nahegelegenen Berg, der dem Ort seinen Namen gab. Heute ist dort der Sitz des Richard-Aßmann-Observatoriums des Deutschen Wetterdienstes. Schon 1907 stiegen hier Drachen mit Messgeräten auf, um Wetterdaten zu sammeln. Das Richard-Aßmann-Observatorium ist Träger eines Weltmeistertitels. Mit 9750 Höhenmetern ist hier ein Drachengespann am höchsten geflogen. Heute sind es Ballone mit Messsonden, die vom Gelände des Deutschen Wetterdienstes aufsteigen. Wie ein Ballon vorbereitet wird und in die Lüfte steigt, durften die Gäste hautnah erleben. Aber wie zähmen Meteorologen einen Wetterdrachen? Mit Stahlseilen und elektrisch betriebenen Motorwinden. Um 360 Grad drehbare Windenhäuser optimieren die Aufstiegsbedingungen. Erfahrene Drachenpiloten sorgen dafür, dass die Drachen lange in der Luft bleiben, um Daten für die Wettervorhersage zu sammeln. Die seit 1907 in Lindenberg erfassten Wetterdaten werden anschaulich in einem „Klimazaun“ umgesetzt. So kann jeder sehen, ob er in einem kühlen, einem warmen oder einem durchschnittlichen Jahr geboren wurde.

Mit besonderer Freude durften die Kinder während der am Nachmittag stattfindenden Führung in der Ballonhalle zwei kleine Experimente verfolgen. Viel Spaß hatten sie beim Erzeugen der Geräuschkulisse eines Gewitters. Die Kinder ließen es donnern, regnen und stürmen. Die Erwachsenen informierten sich währenddessen beim Vortrag von Oberstabsfeldwebel Markus Kiedels über die aktuelle Lage in den Einsatzgebieten. Im Anschluss stellte Oberstabsfeldwebel Volker Haas die Arbeit des Bundeswehr-Sozialwerkes e.V. (BwSW) vor. Im Mittelpunkt stand dabei die unterstützende Tätigkeit des BwSW in der Einsatzvor- und -nachbereitung.

Die jungen Wettermacher. (Quelle: Bundeswehr/Peter Hoppe)Größere Abbildung anzeigen

In der Mittags- und Kaffeepause im Bistro des Museums kamen die Gäste miteinander ins Gespräch. Bei Bedarf wandten sie sich mit ihren Fragen an die anwesenden Netzwerkpartner und ehrenamtliche Mitarbeiter des FBZ. Frau G. nutzt die Gelegenheit, sich bei Oberstabsfeldwebel Markus Kiedels für die gelungene Veranstaltung und die Betreuung während der Abwesenheit ihres Sohnes zu bedanken.

Mit einem kurzen Ausblick auf die kommenden Betreuungsveranstaltungen verabschiedete der Leiter des FBZ Storkow die Gäste während der kurzen Busfahrt nach Storkow.


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Stand vom: 23.01.18 | Autor: Peter Hoppe


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