Startseite Bundeswehr

Sie sind hier: Startseite > Familienbetreuung > Wo finde ich meine Betreuungseinrichtung? > Hessen > Frankenberg / Hessen > „Auf den Spuren von Pythagoras, Fibonacci und Gauß!“

„Auf den Spuren von Pythagoras, Fibonacci und Gauß!“

Gießen, 24.02.2018.

Das Mathematik nicht langweilig sein muss, davon überzeugten sich am Samstag den 24.02.2018 die Angehörigen des Familienbetreuungszentrum (FBZ) Frankenberg/Hessen im Mathematikum in Gießen.

„Ein voller Bauch studiert nicht gern!“

Dieses Sprichwort hat wohl jeder schon mal gehört, aber mit knurrendem Magen macht es auch keinen Spaß. Daher hatte das Team des FBZ Frankenberg/Hessen vor dem Besuch des Mathematikums zu einem ausgiebigen Frühstück in das Burgwald-Kasino eingeladen. Nach der Begrüßung durch den Leiter, Oberstabsfeldwebel Michael Kamolz, konnte man sich am reichlich gedeckten Frühstücksbuffet bedienen. Diesem Angebot folgten die Angehörigen gerne und an den Tischen entwickelten sich schnell erste Gespräche, in denen man sich über bereits gemachte Erfahrungen oder Erwartungen austauschte.

Die Zeit verging rasend schnell und gerne wäre man noch länger in gemütlicher Runde sitzen geblieben, aber Stabsfeldwebel Stefan Warnke, stellvertretender Leiter des FBZ Frankenberg/Hessen, bat die Erwachsenen in den Vortragsraum, um die neuesten Informationen aus den Einsätzen zu präsentieren. Aufmerksam lauschte man den Ausführungen und am Ende des Vortrages wurde sich erneut angeregt ausgetauscht. Schwerpunkt dabei war dieses Mal der Inhalt von Paketen für die Liebsten im Einsatz. Frau G., die zum ersten Mal bei einer Veranstaltung war, zeigte sich überrascht darüber, dass man den Soldatinnen und Soldaten schon mit Kleinigkeiten eine Freude machen kann und sagte: „Ich hätte nicht gedacht, dass Wassereis oder Getränkesirup im Einsatz so begehrt sind, aber wenn man länger darüber nachdenkt und von den Erfahrungen anderer hört, dann ergibt das alles einen Sinn!“

Parallel dazu wurden die Kinder und Jugendlichen von  Katrin M. in den Räumlichkeiten des Kasinos betreut. Kicker, Dart, Billiard, aber auch kleine Kartenspiele, ließen die Jüngsten die Zeit vergessen.

„Mathematik begreifen“

Bevor man sich aber mit seinem „Lieblingsfach“ auseinandersetzen konnte, lag noch eine 1-stündige Busfahrt vor allen. Bei angenehmen Gesprächen verging aber auch diese wie im Flug. In Gießen angekommen, versammelten sich noch alle für ein Gruppenfoto und nach einer kurzen Einführung und einem kleinen Experiment, konnte jeder für sich die drei Etagen des Mathematikums erkunden. In kleinen Gruppen machte man sich auf und war erstaunt, dass „Mathe“ hier auf eine ganz andere Art und Weise vermittelt wird.

„Das Runde muss in das Eckige“, sagte schon der ehemalige Nationaltrainer der Deutschen Fußballnationalmannschaft, Sepp Herberger. Seine Mannschaft verstand die Anweisung und wurde 1954 Weltmeister!

Aber wie kommt eine Pyramide oder ein Stern in einen eigentlich viel zu kleinen Glaswürfel? Oder welche ist die kürzeste Strecke für einen Handelsvertreter in Deutschland, wenn er dabei alle 16 Landeshauptstädte anfahren soll? Diese und viele andere Fragen stellten sich der Gruppe aus Frankenberg.

So fanden sich schnell „Neigungsgruppen“ zusammen, die sich der Problemstellungen und  Experimente annahmen. Je älter der Angehörige, umso analytischer ging man an die Aufgabe heran. Doch nicht immer findet sich so auch die schnellste und richtige Lösung. Daher war es dann auch für den ein oder anderen Erwachsenen deprimierend zu sehen, wie unsere Jüngsten mal im „Vorbeigehen“ die richtige Antwort parat hatten. Einmal drauf geschaut, kurz überlegt und schon wurde das Ergebnis präsentiert oder es wurde innerhalb kürzester Zeit eine kleine schwarze Kugel unter 999999 Durchsichtigen gefunden. Also „Ein Millionstel“!!

Fasziniert und gefesselt von den vielen Exponaten, merkte keiner wie die Zeit verflog, aber irgendwann hat auch der schönste Ausflug ein Ende. So setzte  sich die Reisegruppe um 17:30 Uhr wieder in Richtung Frankenberg in Marsch. Im Bus merkte man dann ziemlich schnell, dass auch Kopfarbeit müde macht. Ein Großteil nutzte die Gelegenheit und ließ den Tag am „Inneren Auge“ Revue passieren. Zurück in Frankenberg verabschiedete man sich dann mit dem Versprechen, am 17.03. wieder dabei zu sein. Dann zieht es das FBZ in die Unterirdische Wunderwelt Attendorns!!


Fußzeile

nach oben

Stand vom: 02.03.18 | Autor: Michael Kamolz, Oberstabsfeldwebel


http://www.einsatz.bundeswehr.de/portal/poc/einsatzbw?uri=ci%3Abw.bwde_einsatzbw.familienbetreuung.fbo.hessen.frankenb_e&de.conet.contentintegrator.portlet.current.id=01DB174000000001%7CAWGEPT251DIBR