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„Die mit dem Wolf tanzen!“

Hofgeismar, 14.10.2017.

Vielleicht nicht so bekannt wie die großen Zoologischen Gärten, dafür umso malerischer gelegen. Versteckt im Reinhardswald zwischen Kassel und Göttingen, findet man den Tierpark Sababurg und dieser war den Familienbetreuern aus Frankenberg am Mitte Oktober eine Reise wert.

Vorbereitung ist alles

Hannas Tierpark

Auch wenn es wieder recht früh losging, bedurfte ein solcher Ausflug der sorgfältigen Vorbereitung. Das dachte sich wohl auch die kleine Hanna und präsentierte den Familienbetreuern, direkt nach Eintreffen in Frankenberg, ihren eigenen kleinen Tierpark. Nachdem Oberstabsfeldwebel Michael Kamolz, Leiter des Familienbetreuungszentrums, auch die anderen Angehörigen begrüßt hatte, ging es mit dem Bus nach Hofgeismar.

Begrüßung

Tierpark Sababurg

Sababurg

Die rund 100 Kilometer Busfahrt nutzten die Mitarbeiter des FBZ nicht nur zur Erledigung administrativer Dinge, sondern auch um über die Familienbetreuungsorganisation, sowie die Lage in den Einsätzen zu informieren. Bei einer heißen Tasse Kaffee kam es dabei schnell zu einem netten Plausch, der die Reise doch recht kurz erscheinen ließ. Nach fast zwei Stunden Fahrt verließ das „Rudel“ bei strahlendem Sonnenschein den Bus und konnte es kaum erwarten die 80 Tierarten auf 130 Hektar zu erkunden.

Das Frankenberger Rudel

Wolfsfütterung

Barbeque

Sowohl in der Einladung, als auch auf der Anreise, wurde auf die Wolfsfütterung hingewiesen.
Damit sich die Angehörigen in der Nahrungskette aber nicht zu weit zurückgesetzt fühlten, hatte das Team des FBZ auch eine „Homo-Sapiens-Fütterung“ vorbereitet. So traf man sich zur Mittagszeit in der „Elch-Lodge“ und wurde durch den ortsansässigen Caterer mit einem Barbecue verwöhnt. Der Duft von Grillfleisch verbreitete sich rasch im Tierpark und so war es kein Wunder, dass sich auch andere zweibeinige „Fleischfresser“ am Buffet versammelten. Damit es nicht zu Vermischung unterschiedlicher Rudel kam, musste Stabsfeldwebel Stefan Warnke, stellvertretender Leiter des FBZ, all sein Geschick aufwenden, um Neugierige höflich aber bestimmt darauf hinzuweisen, dass diese „Futterstelle“ ausschließlich für Angehörige des FBZ Frankenberg reserviert ist.

Mahlzeit

Wolfsinfo

Nachdem die „Zweibeiner“ gestärkt und ausgeruht waren, konnte man jetzt in Ruhe die Fütterung der Wölfe in Angriff nehmen. Bevor es aber soweit war, informierte Frau Dr. Talena Matzat ausgiebig über „Canis Lupus“. Und dann konnte es losgehen! So dachten wir zumindest! Aber die Wölfe im Gehege hatten da wohl eine andere Meinung. Und so bedurfte es einer gehörigen Portion Überredungskunst von Dr. Matzat, bis sich die Wölfe doch zu uns gesellten. „Das sind schon schöne Tiere, und mit einem Zaun und viel Wasser dazwischen, sehen sie gar nicht so gefährlich aus, aber alleine, nachts im Wald, möchte ich ihnen doch nicht begegnen“, sagte Daniel, der im Dezember nach Mali geht und die Gelegenheit nutzte, sich mit seiner Familie die Familienbetreuung in Frankenberg mal etwas genauer anzuschauen.

Wolfsfütterung

Verpennt

Für viele war die Wolfsfütterung das Highlight, aber Hanna und Nick sahen das wohl etwas anders und legten erst einmal eine kleine Pause ein. Später waren sie aber fit und erkundeten, wie alle anderen, den Rest des Parks.

Madagascar

Zum verabredeten Zeitpunkt waren alle wieder pünktlich am Bus und die Rückreise konnte angetreten werden. Ein Großteil der Mitreisenden, vor allem im Altersband zwischen zwei und sechs Jahre, war aber der Meinung, dass ihr Hunger an Tieren noch nicht gestillt sei. Kurzerhand entschloss man sich dazu, die Zeit bis zum Eintreffen in Frankenberg mit einem Film zu verkürzen. Nichts war dazu besser geeignet als „Madagascar“. Und so wurde es dann recht schnell ruhig im Bus und die einzigen Stimmen die noch zu vernehmen waren, waren die der Hauptdarsteller im Film.

Wir sehen uns in Oberhausen

Aber spätestens als der Bus in Frankenberg die Türen öffnete, war auch der Letzte wieder erwacht und man verabschiedete sich mit dem Versprechen, auch in Oberhausen am 18. November, wieder mit von der Partie zu sein.

An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal ausdrücklich beim Förderverein Bundeswehrfamilien Wiesbaden – Frankenberg HE e.V. (FBWF) bedanken, welcher wieder einmal den kompletten Eintritt für unsere Angehörigen übernommen hat.


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Stand vom: 15.01.18 | Autor: Michael Kamolz, Oberstabsfeldwebel


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