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Vom Amboss zum vollautomatischen Roboterarm

Wiesbaden, 18.11.2017, FBZ Wiesbaden.

Zu einer  Informations- und Betreuungsveranstaltung lud das Familienbetreuungszentrum (FBZ) Wiesbaden am 18. November ins Industriemuseum nach Rüsselheim ein.

Angekommen im Familienbetreuungszentrum(FBZ) Wiesbaden gab es für die Gäste den ersten Grund zur Freude.

Der Duft von frisch aufgebrühten Kaffee und das reichlich bestückte Frühstücksbuffet waren der perfekte Einstieg in diesen Tag. Und so schaute der Leiter des FBZ Wiesbaden, Oberstabsfeldwebel Christian Wilkening, während seiner Begrüßung in gutgelaunte Gesichter.

Zum morgendlichen Informationsteil, gehört ein gutes Frühstück für die Teilnehmer (Quelle: Bundeswehr)Größere Abbildung anzeigen

Anschließend hielt, der vom Lufttransportgeschwader 61, angereiste

Oberstabsfeldwebel Rudolf Vetter einen Vortrag über seinen Einsatz beim Luttransportstützpunkt Niamey/Niger.

Er berichtete detailliert über das „Alltagsleben im Lager“, gewährte aber mit Bildern und Geschichten auch Einblicke in das Leben der einheimischen Bevölkerung. Aufmerksam verfolgten die Zuhörer seinen Ausführungen.

Darauf folgte ein kurzer Bericht über die aktuellen Einsatzgebiete der Bundeswehr. Durch die überaus kurzweiligen und interessanten Vorträge verging der Vormittag wie im Fluge. Bei den Gästen machte sich schon ein leises Grummeln in der Magengegend bemerkbar, sodass man den Befehl zum Aufsitzen auf die Busse förmlich herbei sehnte. Nach einer kurzen Fahrt in die Truppenküche nach Mainz und erfolgreicher Einnahme der „Mittagsverpflegung“ ging es gestärkt und voller Tatendrang in die „Opelstadt“ nach Rüsselsheim. Dort ging es in das Industrie- und Heimatmuseum zu einer spannenden Entdeckungsreise.

Darauf folgte ein kurzer Bericht über die aktuellen Einsatzgebiete der Bundeswehr. Durch die überaus kurzweiligen und interessanten Vorträge verging der Vormittag wie im Fluge. Bei den Gästen machte sich schon ein leises Grummeln in der Magengegend bemerkbar, sodass man den Befehl zum Aufsitzen auf die Busse förmlich herbei sehnte. Nach einer kurzen Fahrt in die Truppenküche nach Mainz und erfolgreicher Einnahme der „Mittagsverpflegung“ ging es gestärkt und voller Tatendrang in die „Opelstadt“ nach Rüsselsheim. Dort ging es in das Industrie- und Heimatmuseum zu einer spannenden Entdeckungsreise.

Ein Museum in der Festung…

Angehörige besuchen das Industriemuseum Rüsselsheim (Quelle: Bundeswehr)

1976 entstand das Industrie- und Heimatmuseum in der beeindruckenden Festung Rüsselsheim. Die ursprüngliche Ausstellung, welche auf Sammlungen des 1905 gegründeten Heimatvereines basiert, hat erstmals technik- und Sozialgeschichte miteinander verbunden. Im Sommer 2017 wurde die Sanierung und Neukonzeption der Dauerausstellung, mit der Eröffnung der Abteilung zur Archäologie von der Frühgeschichte bis ins Frühmittelalter, nach 7 Jahren beendet.

Nachdem die Gruppe auf zwei Museumsführerinnen aufgeteilt worden war, begann die Reise durch die Industriegeschichte von Rüsselsheim. Am Beispiel der Geschichte der Familie Opel wurde den Besuchern die Entwicklungen der letzten zweihundert Jahre im Industriesektor nahe gebracht.

Dabei traten so manch überraschende Erkenntnisse zu Tage. Oder wissen Sie, dass der Enkel Adam von Opel, Carlo von Opel, die Firma Chio-Chips gründete (Carlo, Heinz, Irmgard von Opel)?

„Dasselbe in Grün“ die Entstehung dieser Redewendung geht auf den ab 1924 gefertigten Opel Laubfrosch zurück, der fast genauso aussah wie der gelbe Citroën 5CV.

Im Museum verweilten die Angehörigen kurz in den 60er/70er Jahre (Quelle: Bundeswehr)

Zum Abschluss der Führung wurde der Gruppe auf beeindruckende Weise dargestellt, wie Industrie „heute“ funktioniert. An einem ausgestellten Autositz konnte man erkennen, dass dessen einzelne Komponenten in der ganzen Welt produziert, in Deutschland zusammengebaut und dann erst am Tag des Einbaus für das vorgesehene Fahrzeug in Rüsselsheim „just in time“ angeliefert wird.

Nach diesen hochinteressanten 90 Minuten wurde die Rückreise nach Wiesbaden angetreten, um bei Kaffee und Kuchen den Tag mit Gesprächen ausklingen zu lassen.

Danke wieder einmal für die Unterstützung durch den Förderverein Bundeswehrfamilien Wiesbaden Frankenberg/HE e.V., der die Kosten für den Eintritt in das Industriemuseum übernommen hat.

Wir freuen uns schon aufs nächste Mal!

Austausch von Erfahrungen und Erlebnissen mit den Ehrenamtsmitarbeitern (Quelle: Bundeswehr)Größere Abbildung anzeigen

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Stand vom: 13.02.18 | Autor: OStFw Wilkening


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