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Rüdesheim: 1000 Jahre Weingeschichte

Rüdersheim, 20.05.2017.

Das Familienbetreuungszentrum Wiesbaden führte am 20. Mai seine monatliche Betreuungsveranstaltung durch. Nach einer kurzen Begrüßung wurden die Teilnehmer zur aktuellen Lage in den Einsatzländern informiert. Höhepunkt an diesem Tag war die Besichtigung des Rheingauer Weinmuseums in Rüdesheim am Rhein.

Weinverköstigung hinter dicken MauernGrößere Abbildung anzeigen

Der Vortrag von Hauptbootsmann Melanie Dräger über ihren Auslandseinsatz in Mali weckte das Interesse der Angehörigen. Speziell das Alltagsleben der Soldaten im Camp war für die Zuhörer von großer Bedeutung. Die Vortragende schaffte es, mit Wort und Bild die Anwesenden in den Bann zu ziehen.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen ging es voller Vorfreude in den Rheingau.

Alte Weinflasche und Weinraritäten bestaunte man in einer leuchtenden VitrineGrößere Abbildung anzeigen

Angekommen in Rüdesheim, erblickten die Teilnehmer die Brömserburg - ein beeindruckendes Zeugnis der Geschichte direkt an der Rheinfront. In der Burg präsentiert sich das Rheingauer Weinmuseum mit 1000 Jahren Weingeschichte. Eine spannende Reise durch die Geschichte des Weins erwartete die Angehörigen. Rund 2000 Wein bezogene Exponate von der Antike bis zur Gegenwart werden in den Sälen und Gewölben der alten Zollburg gezeigt.

Natürlich auch Weinverkostung

Wo einst schon die Mainzer Erzbischöfe und Kurfürsten zu Weinproben saßen, probierten die Familien den herrlichen Rheingauer Wein zwischen 4.50 Meter dicken Mauern. An drei verschieden Stationen wurden verschiedene regionale Weine ausgeschenkt und verköstigt.

Trübe Aussichten

Exponate, die nicht in die Spülmaschine dürfen Größere Abbildung anzeigen

Über 1500 Wein- und Branntweingläser aus allen Stilepochen vom Mittelalter über Renaissance, Barock und Rokoko, Art-Deco und Biedermeier bis hin zu Jugendstil sind hier ausgestellt. Einige der Exponate wirkten aufgrund ihres Alters sehr trübe und milchig. Einer der Anwesenden bemerkte etwas zynisch: „ Die Gläser gehören in die Spülmaschine“. Sabine, unser Guide bei dieser spannenden Gewölbeexpedition, versicherte schmunzelnd, dass diese Gläser auch in der heutigen Zeit nicht für die Spülmaschine geeignet wären.

Zurück zu den Kaffeetassen

Verwöhnprogramm am Nachmittag Größere Abbildung anzeigen

Nach diesem genussvollen Aufenthalt ging es zurück nach Wiesbaden. Bei Kaffee, Kuchen und wunderschön verzierten Torten blieb der eine oder andere noch gerne sitzen, um den Tag gemütlich ausklingen zu lassen. Wieder einmal ein großes Dankeschön an den Förderverein Bundeswehrfamilien Wiesbaden Frankenberg/HE e.V., der die Kosten für den Eintritt in das Weinmuseum übernommen hat.


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Stand vom: 15.01.18 | Autor: FBZ Wiesbaden


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