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Leipziger Familienbetreuer der Bundeswehr luden zum Christbaumschlagen ins Oberholz

Großpösna, 16.12.2017.

Zum traditionellen Jahreshöhepunkt der Familienbetreuung waren am vergangenen Samstag fast 200 Familienangehörige nach Leipzig gekommen. Das Familienbetreuungszentrum Leipzig hatte Angehörige von Soldaten im Einsatz auf eine Lichtung in der Nähe von Leipzig zum traditionellen Weihnachtsbaumschlagen eingeladen.

Nach dem offiziellen Teil in der General-Olbricht-Kaserne in Leipzig fuhren die Familienangehörigen und Freunde der Bundeswehr-Soldaten, die in Mali, Afghanistan, dem Kosovo oder einem anderen der 14 Einsatzländer der Bundeswehr gerade ihren Dienst verrichten, zum eigentlichen Höhepunkt ins Oberholz nach Großpösna.

Begrüßung in der General-Olbricht-Kaserne (Quelle: Bundeswehr/Wolfgang Feist)Größere Abbildung anzeigen

Dort warteten bereits gemütliche Lagerfeuer, dampfender Glühwein aus dem Feuerkessel und die ein oder andere Süßigkeitenschale auf kleine und große Gäste.

Zu den Gästen gehörte auch Susanne W. Sie war mit ihrer Tochter und dem Enkel ins Leipziger Oberholz gekommen. Sohn Marcel dient seit September im afrikanischen Mali. „Die Weihnachtszeit ist für uns als Angehörige besonders schwer, denn Weihnachten ist ein Familienfest, da will man natürlich mit seinen Liebsten zusammen sein“, erzählt sie. Für die 57-Jährige ist es die dritte Veranstaltung mit den Familienbetreuern der Bundeswehr. „Ich bin immer wieder beeindruckt, wie liebevoll die Frauen und Männer hier alles vorbereiten – von der Erbsensuppe über die Weihnachtsmannbescherung bis hin zur Möglichkeit, die Schuhe und Stiefel vorm Einsteigen in den Bus zu reinigen“, erzählt sie. Ihre Enkeltochter ist gerade beim Weihnachtsmann, der auf einem thronähnlichen Sessel mitten im Wald Platz genommen hat. Dutzende Kinderaugen schauen erwartungsvoll, als der Mann mit dem Rauschebart beginnt, Geschenke zu verteilen.

Unsere Gäste (Quelle: Bundeswehr/Wolfgang Feist)Größere Abbildung anzeigen

Wenige Minuten vorher war Santa Claus standesgemäß mit einer Ponykutsche auf der Lichtung eingetroffen. „Zu einem richtigen Weihnachtsmannbesuch gehören ein Schlitten oder eine Kutsche einfach dazu“, sagt Stabsfeldwebel Heiko Stehr, stellvertretender Leiter des FBZ, der mit seinen Kollegen und Kameraden den Adventsnachmittag im Wald organisiert hat. „Und ohne die Hilfe der Reservistenkameradschaft Hartenfels-Torgau, des Sachsenforstes sowie der vielen fleißigen Hände unserer ehrenamtlichen Mitarbeiter des Sanitätsversorgungszentrums und des Kraftfahrausbildungszentrums könnten wir das hier nicht leisten“, ergänzt Stehr.

Fleißige Helfer (Quelle: Bundeswehr/Reinhold Bracht)Größere Abbildung anzeigen
Glühwein aus dem Feuerkessel (Quelle: Bundeswehr/Thomas Sannemann)Größere Abbildung anzeigen
Gleich geht’s an die Bäume (Quelle: Bundeswehr/Wolfgang Feist)Größere Abbildung anzeigen

So hatte die Reservistenkameradschaft sich unter anderem um die Erbsensuppe mit Würstchen, die Feuertöpfe mit heißem Glühwein und drei zünftige Lagerfeuer gekümmert. Mit vor Ort war außerdem Christoph Seifert vom Forstbetrieb Leipzig des Staatsbetriebs Sachsenforst, der ein Auge auf die Weihnachtsbaumjäger hatte: Einer der Höhepunkte war für die Familien das Tannenbaumschlagen: „Wo gibt es das schon, dass man einen schönen gemütlichen Nachmittag mit Essenund Trinken erleben kann bei dem die Kinder bestens versorgt sind und man mit einer Traumtanne nach Hause geht“, lobt Wolfgang F., einer der Familienangehörigen.

Baum gefunden! (Quelle: Bundeswehr/Wolfgang Feist)Größere Abbildung anzeigen

„Für Oberstabsfeldwebel Torsten Bareinske, den Leiter des Familienbetreuungszentrums, war die Veranstaltung gelungen. „Unsere wichtigste Aufgabe ist es, den Menschen hier bei uns, deren Angehörige gerade im Einsatz sind, einerseits einen schönen Nachmittag zu machen und andererseits ihnen bei allen Fragen und Sorgen die sie haben, zur Seite zu stehen. Und wenn wir das mit so einer gelungenen Veranstaltung wie heute verbinden können, dann sind nicht nur unsere Gäste glücklich“, so Bareinske.

Singen mit Pfarrer Hüfken (Quelle: Bundeswehr/Wolfgang Feist)Größere Abbildung anzeigen
Mit vereinten Kräften (Quelle: Bundeswehr/Wolfgang Feist)Größere Abbildung anzeigen
Familienangehörige im Gespräch mit dem Personal der Familienbetreuung (Quelle: Bundeswehr/Thomas Sannemann)Größere Abbildung anzeigen
Christoph Seifert vom Forstbetrieb Leipzig (links) half mit den Bäumen (Quelle: Bundeswehr/Thomas Sannemann)Größere Abbildung anzeigen
Warten auf dem Weihnachtsmann (Quelle: Bundeswehr/Wolfgang Feist)Größere Abbildung anzeigen
Endlich ist er da. (Quelle: Bundeswehr/Cornelia Riedel)Größere Abbildung anzeigen
Ein Gedicht für Knecht Rubrecht (Quelle: Bundeswehr/Wolfgang Feist)Größere Abbildung anzeigen
Was für eine Freude (Quelle: Bundeswehr/Cornelia Riedel)Größere Abbildung anzeigen

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Stand vom: 19.02.18 | Autor: Cornelia Riedel


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