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Einblick in die Welt des Funk und Fernsehens

Burg/Magdeburg , 13.05.2017.

Zusammen mit den Angehörigen der Einsatzsoldaten ging es für das Familienbetreuungszentrum Burg im Rahmen einer Informations- und Betreuungsveranstaltung am 13. Mai 2017 ins Landesfunkhaus des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) nach Magdeburg.

Die Familienangehörigen der Einsatzsoldaten kamen zunächst in die Burger Clausewitz-Kaserne. Dort begrüßte sie der Leiter des Familienbetreuungszentrum Burg, Oberstabsfeldwebel Philipp Schütte und informierte sie über die Möglichkeiten der Bundeswehrbetreuungsorganisation.

Gastreferent Stabsfeldwebel Sven Körner als Hauptansprechpartner Ost für die „Soldaten-Selbst-Hilfe gegen Sucht e.V.“ berichtete über seine eigene Sucht und wie Angehörige und Arbeitskollegen beziehungsweise Kameraden in eine Co-Abhängigkeit geraten können, um den Suchtkranken zu schützen. Er betonte noch einmal, dass die Mitarbeiter der „Soldaten-Selbst-Hilfe gegen Sucht e.V.“ zur Verschwiegenheit verpflichtet und die Beratungen kostenfrei sind. Die Mitarbeiter des Vereins waren alle selbst einmal suchtkrank, daher kennen sie auch die Ausreden der Kranken und die Nebenwirkungen, die ein Entzug mit sich bringt.

Nach einer anschließenden Gulaschsuppe zu Mittag ging es dann mit dem Bus zum Landesfunkhaus des MDR nach Magdeburg mit seinen Radio- und Fernsehstudios.
Die drei Bundesländer Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen gründeten im Mai 1991 den Mitteldeutschen Rundfunk. Vor 25 Jahren, am 01. Januar 1992 nahm der Sender den Betrieb auf. Die Landesfunkhäuser des MDR stehen für Sachsen-Anhalt in Magdeburg, für Sachsen in Dresden und für Thüringen in Erfurt, aus denen um 19 Uhr die Ländermagazine der zugehörigen Bundesländer gesendet werden.

Beeindruckend waren auch die Fakten zu der riesigen Glaswand des Funkhauses, die 18 Meter hoch, 70 Meter breit und aus einer besonderen Stahlkonstruktion gebaut ist. Je nach Jahreszeit fließt warmes oder kaltes Wasser über die Scheiben, damit sie nicht beschlagen.

Informativ und interessant ist die Führung durch das Funkhaus und seine Studios. Etwa 70 Personen passen zum Beispiel in das Studio, in der die Sendung „Quickie“ produziert wird. An zwei Tagen pro Monat werden davon je zwei Sendungen aufgezeichnet.
Bevor es dann bei Kaffee und Kuchen zu Gesprächen untereinander ging, durften die Besucher sich noch den Regieraum anschauen, dessen Technik vor allen die jüngeren Teilnehmer faszinierte. Und so waren am Ende alle Angehörigen von dem Ausflug angetan.

Die nächste Veranstaltung „Havelbiwak“ ist ein Betreuungswochenende
vom 09.-11.06.2017 in Nitzow/Havelberg.

Im „Quickie“-Studio
Einmal das Gefühl - Zuschauer in der Sendung „Quickie“Größere Abbildung anzeigen

Im Radiostudio
Die Technik eines Radiostudios hautnah erlebenGrößere Abbildung anzeigen

Landesfunkhaus Magdeburg
Die riesige Glasfront des Landesfunkhaus mit der mit Wasser befüllten StahlkonstruktionGrößere Abbildung anzeigen


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Stand vom: 12.12.17 | Autor: Sabine Knöpke / FBZ Burg


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