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Weihnachten fern der Heimat: Landtag dankt Soldaten im Auslandseinsatz
 

Burg, 12.12.2017.

Rund 160 Soldatinnen und Soldaten aus Sachsen-Anhalt befinden sich über Weihnachten und Silvester im Auslandseinsatz. Zum Dank und als Zeichen der Solidarität erhalten die Frauen und Männer dafür traditionell die Anerkennungsmedaille des Landtages. Landtagspräsidentin Gabriele Brakebusch überreichte die Auszeichnung am Samstag, 09. Dezember, während der Weihnachtsfeier des Familienbetreuungszentrums Burg in der Clausewitz-Kaserne. Neben 100 Familienangehörigen nahm an der Veranstaltung auch der Kommandeur des Landeskommandos, Oberst Halvor Adrian, als höchster militärischer Repräsentant der Bundeswehr im Bundesland teil.

Es war ein bewegender und sehr emotionaler Moment für Caterina J., als sie die Anerkennungsmedaille stellvertretend für ihren Ehemann entgegennehmen durfte. Hauptfeldwebel Alexander J. ist zurzeit in Mali stationiert und wird die Feiertage und den Jahreswechsel tausende Kilometer entfernt von seiner Familie verbringen. „Es ist nicht immer leicht, aber meine Familie unterstützt mich“, erzählt Caterina J.. „Und zum Glück gibt es das Internet.“

Auch Christian W., der ebenfalls Soldat bei der Bundeswehr ist, feiert Weihnachten in diesem Jahr ohne seine Frau. „Vor allem unsere beiden Söhne Johannes und Louis vermissen ihre Mama.“ Er weiß was es bedeutet, in den Einsatz zu gehen. Seine Frau, Hauptfeldwebel Daniela W., leistet ihren Dienst noch bis Mitte Januar in Afghanistan.

Mit viel Liebe zum Detail hat das Team des FBZ die Weihnachtsfeier für die Familienangehörigen vorbereitet.Größere Abbildung anzeigen

In ihrer Rede bedankte sich Landtagspräsidentin Brakebusch vor allem für die hohe Einsatzbereitschaft aller Soldatinnen und Soldaten. Auch die Anwesenheit weiterer Landtagsabgeordneter zeige die Verbundenheit mit der Truppe.

Deutschlandweit ist Sachsen-Anhalt das einzige Bundesland, das seine Solidarität mit der Bundeswehr auf diese Weise zum Ausdruck bringt – und das bereits seit 2003. „Ich hoffe und wünsche mir, dass alle Soldatinnen und Soldaten gesund nach Hause zurückkehren und an der Sinnhaftigkeit ihrer Einsätze nicht zweifeln müssen“, erklärte Brakebusch.

Auch Oberst Adrian sprach den Soldatinnen und Soldaten seinen persönlichen Dank aus. „Ich schätze die Vergabe dieser Medaille in höchstem Maß. Die Kameradinnen und Kameraden in den Einsätzen sind unsere Vorbilder, durch die Verleihung der Anerkennungsmedaille ehren wir sie“, erklärte der Kommandeur des Landeskommandos.

Die Landtagspräsidentin und der Kommandeur des Landeskommandos senden ihre Weihnachtsgrüße über Radio Andernach an die Soldatinnen und Soldaten im EinsatzGrößere Abbildung anzeigen

Rund 3.700 Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr sind über die Feiertage in den weltweiten Einsatzgebieten auf See, in der Luft und an Land  für ihre Heimat im Einsatz. Sie sind vor allem in Afghanistan, Mali und auf dem Balkan stationiert. Nicht nur für die Kameradinnen und Kameraden sind diese Tage mit zahlreichen Entbehrungen verbunden, auch für die Familienangehörigen bringen diese Wochen und Monate zahlreiche Herausforderungen mit sich.

Dank Radio Andernach hatten die Angehörigen während der Weihnachtsfeier die Möglichkeit, persönliche Grüße an ihre Lieben in der Ferne zu schicken und ihnen damit das Weihnachtsfest ein bisschen zu versüßen.

Oberstleutnant Kasten bedankt sich bei den Ehrenamtlichen persönlich für ihr EngagementGrößere Abbildung anzeigen

Ein großes Dankeschön ging an dieser Stelle auch an die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des FBZ. Der Leiter des Leit-FBZ aus Potsdam, Oberstleutnant Martin Kasten, überreichte jedem von Ihnen eine kleine Aufmerksamkeit und hob ihr außergewöhnliches Engagement für die Familien hervor. Auch der Leiter des Familienbetreuungszentrums Burg, Oberstabsfeldwebel Philipp Schütte, bedankte sich für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit. „Ohne die Ehrenamtlichen könnten wir eine solche Weihnachtsfeier gar nicht auf die Beine stellen“, betonte er.

An den eigentlichen Sinn von Weihnachten erinnerte der katholische Militärpfarrer Georg Bäuml in einer kleinen Andacht. Und spätestens bei dem Besuch des Weihnachtsmannes und seiner zauberhaften Engel gab es dann auch bei den kleinen Gästen viel Freude und Begeisterung.


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Stand vom: 18.01.18


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