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Das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V.

Als Folge des verheerenden Illerunglücks am 03. Juni 1957 bei dem fünfzehn Rekruten des Luftlandejägerbataillons 19 aus Kempten auf tragische Weise in den Fluten der Iller ums Leben kamen, wurde am 18. Oktober 1957 das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V. (SHWBw) als Selbsthilfeorganisation aller Soldaten gegründet und ist somit die älteste soziale Institution der Bundeswehr. Initiator war der damalige Generalinspekteur, General Adolf Heusinger. Den Vorsitz übernahm zunächst der Bundesminister der Verteidigung, Dr. Franz Josef Strauß. Danach haben die Generalinspekteure der Bundeswehr dieses Amt traditionsgemäß ausgeübt.

Die spontanen Spenden, welche die Kameraden nach dem Unglück für die betroffenen Angehörigen sammelten, bildeten das Startkapital für die Arbeit des Soldatenhilfswerks. Seither leistet das Soldatenhilfswerk schnelle und unbürokratische Hilfe für unverschuldet in Not geratene Soldaten/Soldatinnen. Behinderungen, Unglücke, Unfälle, schwere Krankheiten oder andere Schicksalsschläge sowie im Einsatz verletzte, geschädigte und gefallene Soldaten/Soldatinnen sind die „Einsatzgebiete“ der Selbsthilfeorganisation. Seit seiner Gründung konnte das Soldatenhilfswerk insgesamt mehr als 35.000 Soldaten/Soldatinnen und deren Angehörigen/Hinterbliebenen mit insgesamt mehr als 27 Millionen Euro helfen.

Ein dreiköpfiges Team bildet den hauptamtlichen Geschäftsführenden Vorstand des Vereins. Den Vorsitz hatte traditionsgemäß der Generalinspekteur der Bundeswehr inne. Die erneute Umstrukturierung der Bundeswehr und die damit verbundene stärkere Bindung des Generalinspekteurs machte die Entlastung von den formalen vereinsrechtlichen Aufgaben und Verpflichtungen erforderlich. General Volker Wieker hat daraufhin bei der Mitgliederversammlung am 03. Juli 2012 den Vorsitz niedergelegt und hierfür die Schirmherrschaft übernommen. Herr Vizeadmiral Joachim Rühle fungiert als Stellvertreter des Schirmherrn für das Soldatenhilfswerk. Vorsitzender ist Herr Generalleutnant Eberhard Zorn. Stellvertreter des Vorsitzenden ist Herr Generalstabsarzt Dr. Stephan Schoeps. Außerdem gehört der Referent Fürsorge beim Bundesministerium der Verteidigung FüSK, Herr Oberstleutnant Georg Wolters dem Vorstand an.

Ein Spendenausschuss aus ehrenamtlichen Mitgliedern, vor Ort für das Soldatenhilfswerk tätigen Soldaten/Soldatinnen, unterstützt das Team in regelmäßigen Sitzungen bei der Entscheidung über Spendenvergaben. Eine schlanke Organisation und wenig Bürokratie sind der Garant für schnelle Hilfe.

Gegenseitige Unterstützung und Hilfe ist gelebte Kameradschaft und sollte eigentlich selbstverständlich sein bzw. werden. Jeder von uns könnte der Nächste sein, der die Hilfe seiner Kameraden benötigt. Leisten daher auch Sie ihren finanziellen Beitrag zur Unterstützung in Not geratener Soldaten/Soldatinnen.

Anschrift:

Soldatenhilfswerk der Bundeswehr e.V.
Postfach 13 28
53003 Bonn
Tel: 0228/ 9924 14939


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Stand vom: 14.02.18 | Autor: SHW


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