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Schirmherrin Familienbetreuung

Gemeinsam stark: Martina de Maizière stärkt Familienbetreuung,

Generalinspekteur Volker Wieker mit Frau de Maizière (Quelle Bundeswehr)

Liebe Leserinnen und Leser dieser Seite,

Auslandseinsätze oder längere Abwesenheiten von Zuhause – das ist nicht nur Sache der Soldatinnen und Soldaten – das betrifft ebenso deren Angehörige und Familien, denn es verändert die Lebenssituation über einen längeren Zeitraum. Eine Zeit, die darum auch von manchen als belastend empfunden wird – für beide Seiten. Dies wurde in vielen Gesprächen, die ich mit Angehörigen der Bundeswehr und ihren Familien führen durfte, immer wieder deutlich. Bislang ganz alltägliche Situationen können auf einmal zu ganz schwierigen Herausforderungen werden – für die Partner, für die Kinder, oder auch für die sich sorgenden Eltern.

Und oft genug gilt das nicht minder für die Zeit nach dem Einsatz, denn sowohl die Zeit der Abwesenheit verändert die Daheimgebliebenen als auch die Erfahrungen der Soldatinnen und Soldaten. Hier sind es vor allem mögliche Posttraumatische Belastungsstörungen – kurz PTBS – als eine mögliche besonders schwerwiegende Auswirkung von Einsatzerfahrungen, die das Leben sowohl der Betroffenen als auch das ihrer Familien in besonderer Weise beeinträchtig, häufig jedoch nicht immer gleich erkannt werden kann.

In solchen, wie auch in vielen anderen schwierigen Situationen sind die Soldatinnen und Soldaten sowie ihre Angehörigen auf schnelle und zuverlässige Hilfe angewiesen. Ich bin besonders froh darüber, dass die Bundeswehrbetreuungsorganisation mit ihren Familienbetreuungszentren (FBZ) und den sie unterstützenden Familienbetreuungsstellen (FBSt) als kompetente Ansprechpartner seit vielen Jahren eine feste Größe in der Bundeswehr sind.

Mit vielfältigen Informationsveranstaltungen, die auch im Rahmen kultureller Veranstaltungen für den gemeinsamen, ungezwungenen Erfahrungsaustausch mit ebenfalls Betroffenen und zahlreich engagierten ehrenamtlichen Helfenden stattfinden können, sowie mit breit gefächerten Angeboten eines umfangreiches Netzwerkes sozialer und kommunaler Partner erhalten Ratsuchende hier schnell und unkompliziert Hilfe. Ich selbst habe mich schon bei vielen sozialen Netzwerkpartnern von deren hervorragender und engagierter Arbeit überzeugen können.

Voraussetzung, damit diese vielfältige Hilfe für Angehörige zur Verfügung stehen kann: Die betroffenen Soldatinnen und Soldaten sowie zivile Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bundeswehr benennen vor einem Einsatz bis zu zwei Angehörige, die bei einem eventuellen Notfall benachrichtigt werden sollen. Darüber hinaus können sich genau diese Angehörigen im Rahmen einer entsprechenden Einwilligungserklärung für eine Betreuung durch die FBZ/FBSt entscheiden. Deshalb meine dringende Bitte an alle Angehörigen:

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Entscheiden Sie sich für eine Betreuung, indem Sie die Einwilligung unterschreiben!

Ergänzend können sich alle Bw- Angehörige und Familienangehörige jederzeit persönlich an ein FBZ/ eine FBSt wenden und erhalten dann selbstverständlich ebenfalls Rat und die gleiche Unterstützung.

In diesem Zusammenhang bedanke ich mich ganz herzlich für das Engagement der vielen ehrenamtlich Helfenden, die die Arbeit der FBZ und FBSt mit ihrem Einsatz unterstützen. Mit ihrer Hilfe, vor allem aber auch mit ihrer Erfahrung, leisten sie in meinen Augen einen ganz unschätzbaren Dienst, der für die Bundeswehr eine große Hilfe ist und der sich für viele Betroffene schon als wahrer Segen herausgestellt hat – gerade da, wo Bundeswehrkontext rasch den Blick auf Bedürfnisse, Wünsche oder gar Empfindlichkeiten verengt. Die ehrenamtlichen Helfer leisten hier Großartiges.

Deshalb hier meine zweite Bitte: Wem das Schicksal unserer Soldatinnen und Soldaten, die sich für unser Land, für unsere Gesellschaft, für unsere freiheitlichen Werte einsetzen und sich weltweit für Stabilität und Sicherheit engagieren, ein ebenso wichtiges Anliegen ist, den möchte ich unbedingt ermuntern:

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Unterstützen Sie als ehrenamtlich Mitarbeitende die Arbeit der Bundeswehrbetreuungsorganisation

mit ihren Familienbetreuungszentren und -stellen, unterstützen Sie als ehrenamtliche Mitarbeitende unsere Soldatinnen und Soldaten, deren Familien sowie deren Angehörige.

Ich grüße Sie herzlichst aus Dresden,

Ihre Martina de Maizière

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Wappen FBO

Erreichbarkeit:

Bundesministerium der Verteidigung
Schirmherrin Familienbetreuung
über: BMVg FüSK II 3
Stauffenbergstr. 18

10785 Berlin





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Stand vom: 26.09.17


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