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EUNAVFOR MED Operation Sophia

Karte vom Einsatzgebiet EUNAVFOR MED Operation Sophia
Karte vom Einsatzgebiet EUNAVFOR MED Operation Sophia (Quelle: Bundeswehr)

Seit 7. Mai 2015 beteiligte sich die Bundeswehr im Rahmen der Seenotrettung Mittelmeer an der Rettung Schiffbrüchiger. Am 22. Juni 2015 beschloss der Rat der EU für Auswärtige Angelegenheiten die Überführung in den neuen Einsatz EUNAVFOR MED Operation Sophia, um nachhaltiger gegen das Geschäftsmodell des Menschenschmuggels vorzugehen. Seit 30. Juni 2015 unterstanden die deutschen Schiffe dem EU geführten Marineverband.

Der Kernauftrag des Einsatzes war zunächst die Bekämpfung des kriminellen Schleuserwesens im zentralen Mittelmeer. Später wurden noch die Aufgaben Unterbindung des Waffenschmuggels und Beitragen zur Lagebildgewinnung über den Ölschmuggel ergänzt.

Eine gemeinschaftliche gerechte EU-übergreifende Einigung über die Verteilung aus Seenot Geretteter steht bis dato nicht in Aussicht. Daher beschloss das Bundeskabinett im Mai, den Einsatz nicht über das Mandatsende hinaus zu verlängern.

Der Bundeswehr Einsatz EUNAVFOR MED endete mit Ablauf des 30. Juni 2019. Die verbliebenen Soldaten kehrten Anfang Juli nach Deutschland zurück.

Seit dem Mai 2015 retteten die deutschen Besatzungen insgesamt 22.534 Menschen aus Seenot und brachten sie sicher an Land. Sie trugen ferner dazu bei, dass mehr als 150 der Schleuserei Verdächtige ergriffen und der Strafverfolgung übergeben werden konnten.


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Stand vom: 02.07.2019


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