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Einsatz der Bundeswehr am Horn von Afrika
(EU NAVFOR Somalia- Operation Atalanta)

Die Operation Atalanta schützt die Transporte des Welternährungsprogramms, Seeleute und Handelsschiffe am Horn von Afrika und verhindert Piraterie vor der Küste Somalias. Deutschland beteiligt sich seit 2008 durchgehend an der EU-Operation. Derzeit ist Personal im "Support Element ATALANTA" im Einsatz, das den logistischen Abstützpunkt für die Schiffe am Horn von Afrika betreibt. In den Zwischenmonsunzeiten - wenn die Seegangsbedingungen im Golf von Aden und im Indischen Ozean Piraterieaktivitäten zulassen - kommt außerdem ein Seefernaufklärungsflugzeug vom Typ P-3C "Orion" zum Einsatz.

Durch den Golf von Aden verläuft die Haupthandelsroute zwischen Europa, der Arabischen Halbinsel und Asien. Gleichzeitig gehört sie zu den weltweit am stärksten von Piraterie gefährdeten Seewegen. Mehr als 20.000 Schiffe passieren das Gebiet pro Jahr, befördern rund 90 Prozent des Handelsvolumens zwischen Afrika, Asien und Europa. Die Piraterie am Horn von Afrika ist in den vergangenen fünf Jahren stark rückläufig, was unter anderem auf die Erfolge der Operation Atalanta zurückzuführen ist. Wurden alleine im Jahr 2011 noch 176 Angriffe auf Schiffe und 25 Entführungen im Operationsgebiet gezählt, ist diese Zahl seitdem stetig gesunken. So kam es zwischen 2013 und 2017 zu knapp über zehn Angriffen auf Schiffe. Die Seewege am Horn von Afrika sind wesentlich sicherer geworden. Gleichfalls ist die von Somalia ausgehende Piraterie ein Schwelbrand. Der Einsatz von Kriegsschiffen und Selbstschutzmaßnahmen der zivilen Schifffahrt nehmen diesem Brand die Luft.


Der Einsatz am Horn von Afrika

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Stand vom: 09.09.2019


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